2019                                                                     Tantra - und warum ich diese Arbeit nicht mehr offiziell anbieten kann.


Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich mich auf meiner Seite in dieser "unangenehmen" Weise outen soll und mich entschieden es zu tun, weil es auch mir immer wieder gut tut, wenn andere Menschen sich trauen ehrlich zu sein, auch wenn es weh tut. 

 

In meinem tiefsten Inneren bin ich immer noch davon überzeugt, das Mann und Frau dazu geschaffen wurden um in Ihrer gemeinsamen Gegensätzlichkeit wieder zur liebenden Einheit zu werden. Unsere Sexualität wurde uns nicht nur zur Fortpflanzung geschenkt sondern zu etwas weit Höherem. Ich glaube wie Barry Long fest daran, das wir auf diese Erde in der Lage wären, durch "sexuelle Liebe auf göttliche Weise", wie Barry Long auch sein wundervolles Buch genannt hat, nicht nur uns selbst, sondern auch gemeinsam ein großes Energiefeld der "LIEBE" für diesen Planeten schaffen könnten. 

 

Soviel zur Theorie und zu meinem inneren Herzenswissen und Wahrheit.

 

Doch hat mich meine menschliche Erfahrung  auf diesem Planeten leider zu der Erkenntnis geführt, das die Männer meiner Generation nicht bereit und in der Lage sind aus Ihren patriarchalen Strukturen und Machtansprüchen heraus zu treten und gerade im Punkto Sexualität auf ihre "tierischen" Komfortzonen zu verzichten.

 

Er hat immer noch nicht begriffen, das er das gebende und die Frau das empfangende und gebärende Wesen ist und alles gebären wird, was er in sie hineinträgt. Solange es auf Grund der Ausbeutung durch den Mann in dieser Welt Prostitution, Menschenhandel und Kinderpornografie gibt, kann es keinen Frieden zwischen Mann und Frau geben. Solange der Mann sich weigert seine Sexsucht und sein inneres Tier zu zähmen und in den Griff zu bekommen, kann keine "Liebe" geboren werden. 

 

Ich selbst habe an eigenem Leib vom ersten Tag meines Lebens die Erfahrung machen dürfen als "Mädchen und Frau" in den Augen des kollektiven patriarchalen Denkens und Handelns, ein Mensch zweiter Klasse zu sein und daran hat sich bis heute leider nicht viel geändert. Da kann mir die Wahrheit in mir noch so oft sagen, das das Quatsch ist und ich ebenbürtig und gleichwertig bin. Der Spiegel, auch im Kollektiven zeigt mir Leider für mich überall unfassbare Bilder weiblicher Ausbeutung und Unterdrückung.

 

Wenn ich als Frau meiner Sexualität treu sein will und bleibe, haben mich all meine Partner verraten und verlassen. Es gibt ja da draussen mehr als genug hungrige Frauen, die bereit sind sich der männlichen Sexualität unter zu ordnen und sich "vögeln" zu lassen, nur um nicht allein zu sein oder finanziell versorgt...

 

Ich beobachte, das das ganze gerade in einer Art umkippt, die ich nur als weitere Katastrophe für die Menschen bezeichnen kann: Frauen werden die immer härteren Machos und drehen den Spieß um, fangen selbst an Sex und Männer nur noch als Objekt oder Suchtmittel zu benutzen und so geistesgestörte Bücher wie Shades of Grey landen auf Bestsellerlisten und in Kinos - für mich persönlich der Inbegriff von Hölle und Lieblosigkeit und eines der  größten menschliche Armutszeugnisse, die ich mir vorstellen kann.

 

Es ist die Aufgabe, der Männer selbst, wieder ihre Herzen zu öffnen. Ein offenes Herz kann so nicht weiter machen. Das zu tun wird Ihnen große Schmerzen verursachen, denn sie werden sich wahrhaftig anschauen müssen was ihr Handeln hier verursacht hat. Doch ist es auch der einzige Weg zur Heilung für beide Geschlechter.

 

Wir Frauen im Gegenzug müssen unseren Schmerzkörper ebenfalls heilen und und alles Vergangene loslassen, und damit vor allem unseren Groll auf das Männliche. Auch meine eigene größte Herausforderung im Augenblick...

 

Auf Grund meiner eigenen heftigen Schicksalsschläge der letzten Jahre, die durch die Bank alle "männlicher Lieblosigkeit" entstammen, wende ich mich daher auch selbst von jeder Partnerschaftsarbeit ab und ausschließlich meiner eigenen inneren Heilung zu und vertraue darauf, das wenigstens Gott noch weis, wofür das, was hier gerade läuft gut sein soll...

 

 

 

...ich habe diesbezüglich "AUFGEGEBEN" (im Sinne von: Ans göttliche abgegeben) !

 

 


2010                                                                  "Tantra" und was es für mich bedeutet:


Ich bin kein religöser Mensch im herkömmlichen Sinne und trotzdem

glaube ich an Gott, an die große Göttin und ihrer beider großen Einheit

einer „All-Umfassenden Liebe“.

 

Der Begriff Tantra stammt aus dem Sanskrit

(,aus „tanoti“= ausdehnen und „trayoti“= Befreiung).

 

Tantra bedeutet für mich einen Weg in meinem Leben zu gehen,

auf dem ich mit all meinen Sinnen und gerade auch durch meinen göttlichen Tempel = meinen Körper als Haus meiner Seele, und meine Sexualität, immer tiefer in meinem Bewusstsein zu werden und zu wachsen.

 

Ich gaube, dass das Grundproblem der meisten Menschen dieser Welt (einschließlich mir selbst), darin besteht, das sie ihre wahre Natur vergessen haben. Sie sind in dem Drama (ihres Egos) ein Individuum sein zu müssen so verstrickt, das sie sich völlig im Macht und Überlebenskampf nach persönlicher Anerkennung verloren haben. Das führt unweigerlich zu Einsamkeit und Entfremdung, bis hin zum Krieg.

 

Doch unser wahres Selbst und unsere echten Lebensgrundlagen und Wahrheiten sind immer noch in uns und streben danach wieder den Platz zu bekommen für den sie geschaffen sind: Die Rückkehr zur ursprünglichen Einheit, die schon immer da war. Die Rückkehr zu unserer ureigenen Quelle, zu unserem wirklichen Leuchten und zu unserer Einheit von Freiheit (= die männliche Essenz) und Liebe und Verbundenheit (= weibliche Essenz) und somit zu echtem Frieden.

 

Ich gehe diesen Weg jetzt schon viele Jahre und stehe noch ziemlich am Anfang. Doch habe ich in dieser Zeit (der nicht immer einfachen Arbeit an mir selbst, denn nichts ist so hartnäckig wie unser Ego!) schon so viele kleine und große Wunder erlebt und fühle mich das erste Mal in meinem Leben mit anderen Menschen „Verbunden“ und „in meiner Liebe geliebt“.

 

Es ist Zeit dafür Danke zu sagen und deshalb möchte ich diese großen Geschenke mit Euch teilen und an Euch weitergeben.

„Folge nicht den Meistern. Aber suche was Sie gesucht haben“(Buddha)

 

Auf Ihre ureigene Art und Weise und bringen Sie Ihre Liebe zum Leuchten. Es lohnt sich immer. Und wenn ich Ihnen auf Ihrem Weg behilflich sein kann, tue ich das gerne.

 

Alles Liebe, Elisabeth Mareia